Achtung bei der Diät: Risiko ist Mineralstoffmangel

Beim Abnehmen unbedingt auf Magnesium achten


Schnell noch eine Diät absolvieren, bevor die Sommersaison beginnt: Das ist für viele Frauen das traditionelle Frühlingsprogramm. Doch der Wunsch, möglichst rasch abzunehmen, fordert dem Körper einiges ab. Wer beim Abspecken nicht auf seine Vitalstoffbalance achtet, kann mit einer Diät sogar mehr Schaden als Nutzen anrichten. So kann etwa der Mineralstoff Magnesium bei unausgewogenen Diäten oder einseitiger Ernährung leicht auf der Strecke bleiben. Er steckt vor allem in Nüssen, Sprossen, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Helles Brot, Nudeln und selbst Früchte enthalten relativ wenig Magnesium. Der Mineralstoff ist aber für den Organismus unverzichtbar. Zahlreiche Vorgänge im Körper laufen nicht optimal, wenn Magnesium fehlt. So wird der Mineralstoff für die Energiebereitstellung benötigt. Auch das “Nervenkostüm” kann unter einem Defizit ziemlich leiden. Nervosität, Gereiztheit, Unruhe und eine erhöhte Stressanfälligkeit zählen zu den typischen Symptomen eines Magnesiummangels.

Diätkost

Eine einseitige Diätkost lässt nicht nur die Pfunde purzeln. Sie kann auch die Mineralstoffspeicher des Körpers leeren.

Ein gesundes Herz braucht Magnesium

Wissenschaftlich belegt ist auch, dass ein Magnesiummangel den Zucker- und Fettstoffwechsel negativ beeinflussen kann. Dadurch wird ein Diabetes mellitus gefördert. Zudem erhöht Magnesiummangel den Blutdruck und steigert die Gefahr für Herz-Kreislauferkrankungen. Diese Risiken können auch schon während einer Diätphase auftreten. Eine 2007 veröffentlichte Studie eines US-Forscherteams um Forrest H. Nielsen fand heraus, dass eine magnesiumarme Ernährung, wie sie für einseitige Diäten typisch ist, tatsächlich schon nach ein bis zwei Monaten zu krankhaften Veränderungen im Stoffwechsel und einer akuten Gefahr für das Herz führen kann. Die vorübergehende Unterversorgung mit lebenswichtigem Magnesium hatte gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit: 57 Prozent der von Nielsen untersuchten Frauen entwickelten Herz-Rhythmusstörungen, Herz-Rasen oder -Flattern.

Magnesium zuführen

Damit es gar nicht erst soweit kommt, sollte bei Diäten oder einer einseitigen Ernährung unbedingt eine gute Magnesium-Versorgung sichergestellt werden. Vitalstoff-Experten raten für den Schutz von Herz und Kreislauf zu Magnesium in Verbindung mit dem Biofaktor Orotsäure. Diese als Magnesiumorotat (zum Beispiel magnerot Classic, Apotheke) bekannte Kombination nutzt den natürlichen Energiespender Orotsäure. Dabei handelt es sich um eine Substanz aus der Molke, die die herzschützenden Wirkungen des Magnesiums unterstützt: Sie sorgt dafür, dass der Mineralstoff besser im Herzgewebe gebunden wird. Gleichzeitig führt sie den Herzzellen mehr Energie zu und verbessert so die Widerstandskraft des Organs.

Diät - Wasser trinken

Viel trinken ist bei einer Diät sehr wichtig, doch damit alleine lassen sich Mineralstoff-Defizite nicht verhindern.

Abführmittel sind “Magnesiumräuber”

Für viele Frauen scheint es verlockend, eine Diät mit einem effektiven Abführmittel zu beschleunigen. Doch der Preis für den auf diese Weise erzielten Gewichtsverlust ist hoch: Abführmittel schwemmen Vitalstoffe regelrecht aus dem Körper heraus. Das wiederum kann neben einer oft einseitigen Ernährung im Zuge der Diät zu gefährlichen Defiziten an Mineralstoffen und insbesondere an Magnesium führen. Die geleerten Speicher lassen sich oft nur mit Hilfe von geeigneten Präparaten wie etwa magnerot Classic (Apotheke) rasch wieder füllen.


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