Grillen – Es muss nicht immer Fleisch sein

Brennmaterial bis zum Grillgut - worauf Grillfans achten sollten


Die “schwarzen” Zeiten sind auf deutschen Grills zum Glück vorbei: Wer seinen Gästen heute halbverbrannte Steaks und angekokelte Würste vorsetzt, der muss damit rechnen, dass keiner so recht zulangen will. Umso wichtiger ist es, beim Sommervergnügen einige grundlegende Dinge zu wissen und zu beachten. Das beginnt mit dem Kauf des richtigen Grills. Ganz hoch in der Gunst der Bundesbürger stehen Holzkohlegrills, die circa 80 Prozent des Markts ausmachen. Hier lohnt es sich, auf das sogenannte Q-Zeichen zu achten. Hierbei handelt es sich um ein TÜV-Gütezeichen, das nicht nur für gute Handhabung und eine optimale Hitzeverteilung bürgt. Ein solcher Grill ist auch dazu geeignet, im Sinne der Gesundheit abtropfendes Wasser oder Fett in einer Wanne aufzufangen. Andernfalls bestünde die Gefahr, dass der Schadstoff Benzpyren entsteht und sich am Grillgut anlagert.

Gemüse grillen
Richtig anfeuern

Auch in puncto Brennmaterial sollte man auf Qualität achten. So kommt beispielsweise bei der einzigen noch in Deutschland ansässigen Produktionsstätte für Buchen Grill-Holzkohle nur naturbelassenes Buchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft in die Retorte. Ob als Buchen Grill-Holzkohlebriketts “Grillis” oder als Buchen Grill-Holzkohle “Der Sommer-Hit”: Die Kohlen brennen aufgrund des Retorten-Herstellungsverfahrens schneller an, entwickeln eine gleichmäßigere Hitze und eine länger anhaltende Glut. Nebenprodukte wie Essigsäuren, Aromastoffe oder Holzteere sind herausgefiltert. Auch bei den Anzündern gibt es große Qualitätsunterschiede. Künstliche Brennstoffe hinterlassen Spuren, die sich nicht nur im Geschmack der liebevoll gegrillten Köstlichkeiten niederschlagen, sondern auch Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Grillanzünder aus natürlichen Rohstoffen wie etwa “Grill Flamis” schonen dagegen die Umwelt und helfen, die Grill-Holzkohle zuverlässig zu entzünden. Die geruchsneutralen Anzünder werden besonders ökologisch auf Basis von Pflanzenöl und Holz hergestellt und sind DIN-geprüft. Sie eignen sich zum Entzünden von Kamin- und Grillfeuern und sind als “Sticks” oder “Woodies” erhältlich. Seit kurzem gibt es zudem den flüssigen Grillanzünder “Fluid”. Er ist biologisch abbaubar und wasserlöslich.

Es muss nicht immer Fleisch sein

Nichts gegen Steak oder Bauchfleisch – doch die allseits begehrte krosse Kruste des Grillguts enthält je Kilo Fleisch Benzpyren-Mengen, die dem Rauch von rund 600 Zigaretten entsprechen können. Deshalb ist die auch weit verbreitete Gewohnheit, mit Bier zu spritzen oder unentwegt mit Marinade zu hantieren, fragwürdig. Eine gesunde Alternative auf dem Rost, so rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, sind Gemüse, Obst und Fisch.

Rezeptidee Rotzungenröllchen
Zutaten für vier Personen:
400 Gramm Rotzungenfilet, 4 Scheiben Serrano-Schinken, 1 Biozitrone, Pfeffer, Paprika, Tomate, Lauch.
Zubereitung:
Den Schinken auslegen und leicht pfeffern. Die Haut von der Zitrone reiben und den Abrieb auf den Schinken geben. Das Fischfilet auf den Schinken legen und einrollen. Darauf achten, dass am Ende der Schinken überlappt. Die Naht gut andrücken und die Rotzungenröllchen mit der Naht nach unten auf den heißen Grill legen. Circa fünf Minuten bei mehrmaligem Wenden grillen. Tipp: Nach Belieben mit Paprika, Tomate oder Lauch verfeinern.


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