Studentenfutter – wertvolle Bestandteile für Körper & Geist

Studentenfutter - Energiepaket aus der Tüte


Es ist gesund, bringt Körper und Geist in Schwung und schmeckt noch dazu ausgesprochen lecker. Die Rede ist vom “Studentenfutter”, der Mischung aus getrockneten Früchten und ungesalzenen Nüssen. Die Herkunft des Namens ist unklar. Vermutlich bezieht sich der Begriff aber auf die Wirkung, die der schmackhaften Knabbermischung zugeschrieben wird: Sie fördert die Konzentration, sorgt dafür, dass man besser nachdenken kann – beste Voraussetzungen also, um gut durchs Studium zu kommen.

Studentenfutter

Wertvolle Vitamine

Tatsächlich steckt in dem energiereichen Mix aus Rosinen und Nüssen einiges, das die grauen Zellen zu Höchstleistungen anspornt. So enthalten Nüsse eine große Menge wertvoller B-Vitamine, die sich positiv auf Gehirn und Nervensystem auswirken, sowie Vitamin E und Folsäure. Mit dem Zuckergehalt der Früchte bringen die Rosinen nicht nur das süße Extra ins Studentenfutter, sondern spenden zusätzliche, schnell verfügbare Energie. Sie liefern neben Vitaminen auch reichlich Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium und vor allem Eisen, das zur Bildung roter Blutkörperchen benötigt wird.  “Studien haben ergeben, dass Studentenfutter nicht unbedingt nur von Studenten genascht wird. Vornehmlich weibliche Konsumenten aller Altersklassen mögen diese nussig-fruchtige Mischung”, erläutert Katharina Peper, Produktmanagerin beim Nuss-Spezialisten ültje. Nüsse enthalten die so genannten “guten” Fette, also die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Sie können vom Körper nicht selbst produziert werden, sind aber lebensnotwendig, da sie Herz und Kreislauf stärken und den Cholesterinspiegel senken.

Schlau und gesund

Mit dem Genuss von Studentenfutter isst man sich also sozusagen nicht nur schlau, sondern auch gesund. Schon eine Handvoll der Knabbermischung am Tag reicht aus, um sich mit all den wertvollen Stoffen zu versorgen, die Körper und Geist fit halten. Als Snack zwischendurch kann Studentenfutter schnell den kleinen Hunger stillen. In stressigen Phasen dagegen beruhigt es und bringt die Gehirnzellen wieder auf Trab.

Wer hat’s erfunden?

Wie lange es das Studentenfutter schon gibt und wer es “erfunden” hat, ist unklar. “Vermutlich begannen Anfang des 20. Jahrhunderts Bäckereien damit, die Zutaten, die beim Backen übrig blieben, in kleine Tüten abzufüllen und zu verkaufen”, sagt ültje-Produktmanagerin Katharina Peper. Ursprünglich waren dies Rosinen, Mandeln, Hasel- und Walnüsse. Diese Mischung war günstiger als Schokolade und damit auch für Studenten erschwinglich, sie war zudem sehr nahrhaft. Heute wird Studentenfutter oft durch Cashewkerne, Erdnüsse, Paranüsse oder Pekankerne ergänzt und verfeinert.


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