Fructose-Unverträglichkeit und angepasste Ernährung


Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter einer Fructoseintoleranz. Damit stellt sich automatisch eine Umstellung der Ernährung ein, die zwangsläufig zu bewältigen ist. Diese Störung tritt auf, wenn die Zellmembran im Darm die in den Früchten enthaltene Fructose nicht effizient abbauen kann.

Die Ernährung bei Fructoseintoleranz kann zu einer sehr großen Herausforderung werden, weil auf viele kleine Details zu achten ist. Dazu muss man wissen, dass Fruktose nur ein einfacher Zucker ist, der als Monosaccharid bekannt ist. Er findet sich vornehmlich in verschiedenen Obstsorten und vereinzelt auch im Gemüse. Es gibt sie aber auch in versteckten Quellen, an die man im Vorfeld nicht denkt.

obst2 300x218Grundsätzlich findet man die Fruktuse in Honig, Agavennektar und vielen verarbeiteten Lebensmitteln was die Ernährung bei Fructoseintoleranz dann noch schwieriger macht. Viele Lebensmittel enthalten Stoffe, die erst bei genauem Nachlesen zu erkennen ist. Man ist also de facto dazu aufgefordert, immer die Inhaltsangaben bei jedem Nahrungsmittel zu studieren.

Natürliche Quellen mit Eleganz zu wählen

Es sind alle Angaben dahingehend zu beachten, ob sie zusätzlichen Zucker enthalten. Gerade in der verarbeiteten Industrie finden sich immer mehr versteckte Quellen. Ein gutes Beispiel sind die auf dem Markt erhältlichen Sirupsorten. Viele Siruparten sind mit Mais angereichert, was als versteckte Quelle für Fruktose gilt. Besonders bestimmte Risikogruppen werden damit Probleme bekommen, wenn sie etwa unter Verdauungsproblemen leiden. Daher sollte man genau diese Produkte meiden.

Immerhin haben diese Menschen aber einen Vorteil gegenüber anderen Menschen dieser Zielgruppe, weil sie viel eher darauf bedacht sind, die notwendigen Übel als Gunst und Vielfalt zu gewinnen. Sie werden die verarbeiteten Lebensmittel eher meiden und daher auf frische Güter zurückgreifen. Damit schränkt man die Lebensmittelzufuhr auch ganz bewusst auf fertige Produkte ein und meidet weitere Produkte aus dem verarbeiteten Segment. Übrig bleiben frische Früchte und das Gemüse, welches als offensichtliche Quellen auch leichter einzuschränken ist.

Welche Nahrungsmittel können gewählt werden?

Typische Lebensmittel, die es zu meiden gilt, sind zum Beispiel frische oder pasteurisierte Fruchtsäfte, Äpfel, Trauben oder Wassermelonen. Dazu könnte man natürlich die bekannten Obstsorten wie Birnen oder Karotten hinzunehmen. All diese Lebensmittel enthalten natürlich auch wertvolle Inhaltsstoffe wie etwa Mineralstoffe und Vitamine. Sie brauchen auf diese Inhaltsstoffe nicht zu verzichten. Sie müssen sich nur andere Quellen dafür suchen. Meist werden natürliche Quellen mit Konzentraten und Nahrungsergänzungsmitteln ergänzt.


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